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Thermografie - der richtige Dienstleister

So erkennen Sie qualifizierte Dienstleister (und sparen sich Ärger)

In der heutigen Zeit sind Wärmebildkameras weit verbreitet und für fast jeden erschwinglich. Doch Vorsicht: Nur weil jemand eine Kamera halten kann, ist er noch lange kein Experte für Infrarot-Messtechnik. Für Unternehmen kann eine laienhafte Thermografie teure Folgen haben – von unentdeckten Brandrisiken bis hin zu unnötigen Stillstandzeiten. Erfahren Sie hier, worauf es bei der Wahl eines professionellen Dienstleisters wirklich ankommt.

Das Problem des „Selfies“: Technik ersetzt keinen Experten

Eine Wärmebildkamera allein macht noch keinen Thermografen. Ohne fundiertes Hintergrundwissen entstehen oft Aufnahmen, die zwar farbenfroh aussehen, aber fachlich wertlos sind. Laien scheitern häufig an der korrekten Einstellung des Emissionsgrads (ϵ) und der Reflexionskorrektur. Das Ergebnis: Die Kamera misst nicht die tatsächliche Oberflächentemperatur, sondern spiegelt lediglich die Umgebung wider. Professionelle Dienstleister wie Borchers Industrie Thermogrfie verfügen über mehr als 40 Jahre Erfahrung in der hochpräzisen Infrarotmesstechnik, um genau solche Fehlinterpretationen auszuschließen.

Warum Zertifizierungen wie ISO 9712 und VdS entscheidend sind

Qualität in der Thermografie ist messbar – und zwar an den Qualifikationen des Personals. Achten Sie auf Zertifizierungen nach DIN EN ISO 9712. Besonders Thermografen mit Level-II- oder Level-III-Zertifizierung garantieren zuverlässige Ergebnisse, da sie über tiefgreifendes Wissen in der Messmethodik und Analyse verfügen.

Für Industriebetriebe ist zudem die Zertifizierung nach VdS 2859 essentiell. Diese ist oft Voraussetzung für die Anerkennung der Prüfung durch Sachversicherer und stellt sicher, dass die Elektro-Thermografie höchsten Sicherheitsstandards entspricht.

Der Bericht macht den Unterschied

Ein qualifizierter Dienstleister liefert Ihnen nicht nur Bilder, sondern eine fundierte Entscheidungsgrundlage. Ein professioneller Thermografie-Bericht sollte folgende Elemente enthalten:

  • Visuelle Aufnahme (Real-Bild): Zur eindeutigen Lokalisierung der Messstelle.
  • Thermische Aufnahme (Thermogramm): Mit korrekt eingestellter Temperaturskala.
  • Präzise Messdaten: Angabe von Emissionsgrad, Umgebungsdaten und exakten Temperaturen.
  • Analyse und Empfehlungen: Eine verständliche Beschreibung der Schwachstellen sowie klare Handlungsempfehlungen zur Instandhaltung.

Fazit: Qualität zahlt sich aus

Wer bei der Thermografie am Dienstleister spart, zahlt am Ende oft drauf. Borchers-Industrie-Thermografie setzt auf Transparenz und Professionalität: von Festpreisen über eine 24-Stunden-Einsatzbereitschaft in dringenden Fällen bis hin zur Übergabe eines vorläufigen Messberichtes direkt vor Ort.

Verlassen Sie sich nicht auf "Selfies" Ihrer Anlagen, sondern auf zertifizierte Expertise für Ihre präventive Instandhaltung.

  • Elektrische Anlagen: Lose Klemmstellen, unsachgemäße Sicherungen oder überlastete Kabel.
  • Maschinelle Komponenten: Mangelhafte Schmierung oder Fehlausrichtung in Lagern und Getrieben.
  • Prozessanlagen: Isolationsschäden in Rohrleitungen oder Öfen.

Diese "Hitze-Hotspots" sind die tickenden Zeitbomben in Ihrem Betrieb.


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