Innenraum-Schaltanlagen

Bildschirmfoto 2013-03-20 um 17.19.07Solange die Anlagen offen gebaut und Schraubverbindung, Kontakte usw. optisch gut zu sehen sind, ist die Beurteilung der Hotspots genauso eindeutig vorzunehmen, wie im Niederspannungsbereich.

Immer häufiger sind die Anlagen heute Gießharzisoliert, gekapselt, luftisoliert oder als Sf6 isolierte Anlage ausgeführt. Das erschwert ohne fundierte Anlagen- und Bauteilkenntnis das Erkennen und die Beschreibung der möglichen Schwachstellen erheblich.

Häufig ist eine Untersuchung von neu errichteten Anlagen heute nur noch stark eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich, wie das nebenstehende Bild zeigt. 

Als einfachstes Beispiel für die Wichtigkeit der Bauteilkenntniss sei hier das unterschiedliche Temperaturverhalten von Strom- und Spannungswandlern genannt. Häufig sind sie z.B. in Mittelspannungsanlagen als Gießharzwandler ausgeführt und können dabei sehr ähnlich aussehen. Fällt zum Beispiel in einer Innenraum-Anlage ein Stromwandler auf, der sich erwärmt, sollte das auf jeden Fall die Aufmerksamkeit des Thermografen erregen; bei einem Spannungswandler hingegen – solange die Temperaturverteilung bei allen drei Wandlern gleichmäßig ist – nicht. 

 

  • Sammelschienentrenner von Leiter1 thermo


    Sammelschienentrenner von Leiter1 real

    10-kV Schaltanlage, defekte Schraubverbindung an Sammelschienentrenner
  • Kabelendverschluss durchgeschlagen
    10-kV Kabelendverschluss Seite 006 b500

    10-kV Kabelendverschluss, Isolierung bei L1 und L2 durchgeschlagen, Leiter 3 mangelhafte Schraubverbindung

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